Marktblick

Der W&L Finanzblog

Wir haben den Markt immer für Sie im Blick – und auch eine Meinung dazu. Hier veröffentlichen wir unsere Kommentare, Analysen und Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen am Finanzmarkt sowie unsere Empfehlungen für Anlagestrategien.

Grafik eines Auges im Corporate Design von W&L Asset Management als Symbol für den Finanzblog "Marktblick"

Geopolitische Härte und Präzision der Vernunft

Die Welt ist unsicher wie selten zuvor. Großmächte bauen militärische Drohkulissen auf und setzen ihre Interessen zunehmend offensiv durch. Gleichzeitig treiben Fortschritte in Physik und KI-Entwicklungen voran, die immer leistungsfähiger und zugänglicher werden.

Dr. Hendrik Leber (Gründer und Geschäftsführer von ACATIS) ordnet dieses Spannungsfeld ein und zeigt, wie sich daraus fundierte Investmententscheidungen ableiten lassen.

Dienstag, 16.06.2026, 18:00 Uhr

Russmedia Gebäude
Gutenbergstraße 1
6858 Schwarzach

Event

„Sell in May“ und die Realität dahinter

NEU

Mit dem Monatswechsel taucht eine der bekanntesten Börsenweisheiten wieder auf: „Sell in May and go away“.

Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Die Monate von Mai bis Oktober hätten historisch schwächere Renditen als der Rest des Jahres geliefert. Tatsächlich findet sich dieser Effekt auch in langen Datenreihen wieder, zumindest im Durchschnitt.

Das Problem beginnt aber genau dort, wo aus einer Beobachtung eine Regel gemacht wird.

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Geduld lässt sich nicht beschleunigen

23. April 2026

„You can’t produce a baby in one month by getting nine women pregnant.“

Das Zitat von Warren Buffett ist bewusst zugespitzt. Und genau deshalb bleibt es hängen. Es beschreibt ein Prinzip, das auch an den Kapitalmärkten immer wieder übersehen wird: Manche Prozesse lassen sich nicht beschleunigen – egal, wie groß der Druck ist.

Gerade in der aktuellen Marktphase ist diese Erkenntnis besonders relevant.

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Wenn Makro den Markt dominiert

17. April 2026

„People always forget that 50% of a stock’s move is the overall market, 30% is the industry group, and then maybe 20% is the extra alpha from stock picking. And stock picking is full of macro bets.“

Dieser Satz von Stanley Druckenmiller wirkt auf den ersten Blick wie eine grobe Vereinfachung. In der aktuellen Marktphase trifft er jedoch einen zentralen Punkt erstaunlich präzise.

Denn viele Entwicklungen der letzten Wochen zeigen genau dieses Muster: Einzelne Aktien bewegen sich nicht mehr primär wegen unternehmensspezifischer Nachrichten, sondern weil größere makroökonomische Kräfte die Richtung vorgeben.

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Der letzte Öltanker und warum Märkte schneller drehen als die Realität

10. April 2026

Noch vor wenigen Tagen drehte sich an den Märkten alles um die Frage, wie stark ein möglicher Ausfall der Ölversorgung durch die Straße von Hormus die Weltwirtschaft treffen könnte. Die Preise stiegen deutlich, Unsicherheit nahm zu, und viele Szenarien gingen von einer länger anhaltenden Belastung aus.

Ausgerechnet heute (10.04.) erreicht nun der letzte Öltanker Europa, der die Meerenge noch vor der Eskalation passiert hat. Ein Detail, das zeigt, wie nah die Märkte bereits an der realwirtschaftlichen Wirkung dieser Entwicklung waren.

Jetzt, nur kurze Zeit später, hat sich das Bild spürbar verändert. Die Waffenruhe hat die Lage zunächst beruhigt, und die Ölpreise sind deutlich zurückgekommen. Auf den ersten Blick wirkt es, als hätte sich das Risiko genauso schnell aufgelöst, wie es entstanden ist.

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Marktrückblick 1. Quartal & Ausblick 2. Quartal

2. April 2026

Das erste Quartal 2026 war kein normales Börsenquartal. Was zunächst nach einer Fortsetzung des politischen Schlagzeilenmarkts aus 2025 aussah, kippte im März in ein neues Regime: weg von Zoll- und Bewertungsthemen, hin zu Energieversorgung, geopolitischem Risiko und Inflationssorgen. Wir ordnen ein, was das für Aktien, Anleihen und Rohstoffe bedeutet – und warum Q2 vor allem eine Frage von Öl, Inflation und Fehlertoleranz wird.

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Zwischen Risiko und Gelassenheit senden die Märkte aktuell kein klares Signal

27. März 2026

Steigende Ölpreise, geopolitische Spannungen und eine dichte Nachrichtenlage – auf den ersten Blick scheint die Situation eindeutig. Die Risiken nehmen zu, die Unsicherheit wächst, und viele erwarten eine klare, vielleicht sogar deutliche Reaktion der Märkte. Doch genau diese Klarheit bleibt im Moment aus.

Statt einer eindeutigen Richtung zeigt sich ein deutlich komplexeres Bild. Während Energiepreise spürbar anziehen, reagieren Aktienmärkte zwar nervös, aber ohne echte Panik. Gleichzeitig bleiben viele zentrale Indikatoren stabiler, als es die Schlagzeilen vermuten lassen. Es entsteht ein Spannungsfeld, in dem weder ein konsequenter Risikoabbau noch eine echte Entwarnung zu erkennen ist.

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Warum Edelmetalle fallen – trotz geopolitischer Spannungen

20. März 2026

Steigende Ölpreise, geopolitische Unsicherheit und nervöse Märkte – auf den ersten Blick wäre zu erwarten, dass klassische „sichere Häfen“ wie Gold oder Silber profitieren. Historisch war genau das häufig der Fall: In Phasen erhöhter Unsicherheit suchten Anleger Schutz in Edelmetallen.

Aktuell zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Trotz der Spannungen im Nahen Osten und deutlicher Bewegungen an den Energiemärkten stehen Edelmetalle unter Druck. Was zunächst widersprüchlich wirkt, lässt sich bei genauerer Betrachtung gut erklären.

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Der unerschütterliche Aktienmarkt

13. März 2026

Die Schlagzeilen der letzten Tage waren geprägt von geopolitischen Spannungen, steigenden Ölpreisen und der Angst vor einem „Schwarzen Montag“. Doch trotz dieser Nachrichten reagieren die Aktienmärkte deutlich ruhiger als viele erwarten. Ein Blick auf die Geschichte zeigt: Märkte wirken oft widerstandsfähiger, als es die aktuelle Stimmung vermuten lässt.

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Die Angst vom Schwarzen Montag. So reagieren Märkte – und warum Ruhe Anleger schützt

9. März 2026

In den letzten Tagen haben geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Finanzmärkten wieder mehr Aufmerksamkeit beschert. Besonders über das Wochenende haben sich die Entwicklungen beschleunigt: Ölpreise sind stark gestiegen, Risiko‑Assets wie Aktien gerieten unter Druck, und viele Anleger fragen sich, ob daraus ein länger andauernder Abwärtstrend wird.

Ein Blick auf die Fakten hilft, die Stimmung einzuordnen – und den Unterschied zwischen Reaktion und Trend besser zu verstehen.

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Kriege und Aktienmärkte – warum die Börse oft robuster ist als erwartet

6. März 2026

Wenn geopolitische Konflikte eskalieren, reagieren die Finanzmärkte meist sofort. Schlagzeilen dominieren die Nachrichten, Unsicherheit steigt und viele Anleger erwarten automatisch fallende Kurse.

Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt ein differenzierteres Bild: Geopolitische Krisen sorgen zwar häufig für kurzfristige Volatilität – langfristig haben sie jedoch deutlich seltener nachhaltige Auswirkungen auf Aktienmärkte als viele vermuten.

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